
Online-Check-in, Sitzplatzwahl und Bordkartenabruf werden zunehmend über Drittanbieter statt direkt über Airlines abgewickelt. Laut Europäischem Verbraucherzentrum (EVZ) ist dabei oft unklar, wer Vertragspartner ist und ob einmalige Leistungen oder Abos abgeschlossen werden. Lockangebote ab etwa einem Euro dienen häufig als Einstieg in teure Zusatzkosten; teils werden später Beträge um 79 Euro abgebucht, ohne dass Leistungen ausreichend erbracht werden.
Die Zahl der Betroffenen dürfte höher sein als gemeldet, da viele Probleme direkt klären und nur Teil-Erstattungen erhalten. Neben finanziellen Risiken entstehen praktische Nachteile: Bei Flugänderungen erhalten Direktkunden Informationen meist schneller als Nutzer von Drittanbietern. Zudem sind Vertragsdetails und Kosten, besonders auf mobilen Geräten, oft schwer erkennbar.
Das EVZ rät, Anbieter sorgfältig zu prüfen, auf transparente Preisangaben zu achten, Abos zu vermeiden und persönliche Daten nur zurückhaltend weiterzugeben.
Quelle: Business-Travel.de
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