Bußgelder in den Niederlanden deutlich gestiegen

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ARAG Experten raten Autofahrern, die in den Niederlanden mit dem Auto unterwegs sind, sich unbedingt an die Verkehrsregeln zu halten. Denn Bußgelder sind bei unseren Nachbarn deutlich höher als bei uns. So schlägt das Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung mit 440 Euro zu Buche, Nicht-Anschnallen kostet 190 Euro. Wer zu schnell unterwegs ist, bezahlt innerorts bereits bei zehn Stundenkilometern zu viel 95 Euro, auf der Autobahn 84 Euro. Wer dort rechts überholt, zahlt 320 Euro. Auch Falschparken kann ein Loch in die Urlaubskasse reißen: Wer ohne Berechtigung parkt, zahlt 130 Euro Bußgeld, das Parken auf Behindertenparkplätzen kostet 400 Euro. Übrigens: Nicht zu zahlen ist keine Option. Knöllchen aus dem EU-Ausland werden auch in Deutschland vollstreckt. Wer die Zahlungsfrist versäumt, muss mit hohen Zuschlägen rechnen: Die erste Mahnung erhöht das Bußgeld um 50 Prozent. Wird ein weiteres Mal gemahnt, verdoppelt sich der Betrag. Einspruch kann laut ARAG Experten innerhalb von sechs Wochen nach dem Versanddatum des Bescheids bei der zentralen Bußgeldstelle, dem Centraal Justitieel Incasso Bureau (CJIB) in Leeuwarden eingelegt werden.
Quelle: ARAG Versicherung / Danke an Manfred Richter für das Bild.

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