Wachstum im Luftverkehr stagniert

Das Wachstum des Luftverkehrs in Deutschland hat sich im dritten Quartal 2008 nur noch mit einem Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fortgesetzt.

Das Wachstum des Luftverkehrs in Deutschland hat sich im dritten Quartal 2008 nur noch mit einem Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fortgesetzt. Von Juli bis September 2008 kontrollierte die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH 862.798 Flüge. Die Gesamtzahl der bisher im Jahr 2008 (Januar bis September) kontrollierten Flüge stieg damit auf 2.425.561 und ist damit um drei Prozent höher als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Bei unverändert hohem Sicherheits- und Pünktlichkeitsniveau entwickelt sich der Luftverkehr damit weiterhin nach oben, jedoch nicht mehr so stark wie in den Jahren zuvor.

Trotz eines Rückgangs von minus zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, steht der Flughafen Frankfurt mit 126.488 Starts und Landungen im dritten Quartal nach wie vor an der Spitze der internationalen Flughäfen, gefolgt vom Flughafen München mit 112.317 Flügen (- 0,7 Prozent) und den drei Berliner Flughäfen mit 63.376 Flügen (+ 4,5 Prozent). Ein besonders starkes Wachstum im dritten Quartal 2008 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zeigen Leipzig/Halle (+ 36,1 Prozent), Saarbrücken (+ 26,5 Prozent) und Erfurt (+ 11,8 Prozent). Dagegen verzeichnen Köln/Bonn (- 4,1 Prozent) und Nürnberg (- 4,0 Prozent) einen Rückgang bei den Flugbewegungen.

Bei den regionalen Flughäfen führen weiterhin die Flughäfen Hahn mit 10.119, Dortmund mit 7.556 und Paderborn/Lippstadt mit 5.319 Flügen, obwohl Paderborn/ Lippstadt (- 14,0 Prozent) und Dortmund (- 2,8 Prozent) im Vergleich zum dritten Quartal 2007 Einbußen hinnehmen mussten. Auf hohe Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum können die Flughäfen Schwerin/Parchim (+ 90,5 Prozent), Memmingen (+ 56,7 Prozent) und Heringsdorf (+ 51,7 Prozent) verweisen. Einbußen verzeichnen die Flughäfen Lübeck-Blankensee (- 10,4 Prozent) und Kassel-Calden (- 7,0 Prozent).

Bei allen Flügen handelt es sich um Instrumentenflüge und nicht um Flüge die nach Sichtflugregeln operieren.

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