Rettungshilfefonds muss das Überleben der Tourismusbetriebe sichern

Rettungshilfefonds muss das Überleben der Tourismusbetriebe sichern

Angesichts der drastischen wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise fordert der Deutsche Tourismusverband (DTV) Bund und Länder auf, sofort einen Rettungshilfefonds für Betriebe in besonders betroffenen Branchen einzurichten.

„Analog zur Fluthilfe 2013 brauchen wir jetzt nicht-rückzahlbare Zuschüsse für all diejenigen, die an der Grenze ihrer Zahlungsfähigkeit sind“, so DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz. „Viele kleine Tourismusanbieter können nicht auf Liquiditätshilfen warten oder die Kurzarbeitergeld-Regelungen reichen nicht aus, um zu überleben. Sofortige Abschlagszahlungen können die Folgen für Campingplatzbetreiber, Schausteller oder Ferienwohnungsvermieter zumindest abmildern. Die Existenz der touristischen Anbieter sowie die daran gekoppelten Arbeitsplätze müssen mit schnellen Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern während dieser Ausnahmesituation gesichert werden.“

Die Forderung nach einem sofortigen Rettungshilfefonds hat der DTV in seinen Maßnahmenkatalog zur Zukunftssicherung des Tourismus aufgenommen und den politischen Akteuren übermittelt.
Quelle: Deutscher Tourismusverband e.V.

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