Reiseveranstalter geht unter

Reiseveranstalter scheinen in Schwierigkeiten zu geraten. Jetzt ist Großbritanniens drittgrößter Reisekonzern, die XL Leisure Gruppe, am Ende.

Reiseveranstalter geht unter

Reiseveranstalter scheinen in Schwierigkeiten zu geraten. Jetzt ist Großbritanniens drittgrößter Reisekonzern, die XL Leisure Gruppe, am Ende.

Nachdem ein Rettungspaket für den angeschlagenen Veranstalter von Pauschalreisen nicht zustande gekommen war, kündigte das Unternehmen am Freitag Insolvenz an. Grund dafür seien gestiegene Treibstoffkosten und die Wirtschaftskrise, teilte das Unternehmen mit. Alle Flüge der unternehmenseigenen XL Airways, die 50 Ziele vor allem im Mittelmeerraum aber auch in Amerika und Afrika anfliegt, wurden gestrichen. Nach Angaben der Luftfahrtbehörde sind rund 85.000 Touristen im Ausland von den Flugausfällen betroffen.

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Die Gestrandeten sollen mit Ersatzflügen, wofür wie fast immer in solchen Fällen Extrakosten entstehen, in die Heimat gebracht werden. Die Pleite trifft neben der Fluglinie auch die verschiedenen Reiseveranstalter des Konzerns, die sich auf unterschiedliche Ziele spezialisiert hatten. Die XL Leisure Gruppe mit Sitz in Crawley nahe Gatwick beschäftigt rund 1.700 Menschen. Der Hammer: Bis zuletzt hatte die Gruppe noch Buchungen angenommen.

Mit der XL-Insolvenz setzt sich die Pleitewelle auf dem britischen Reisemarkt fort. Ende August hatte der britisch-kanadische Billigflieger Zoom Insolvenz angemeldet und ebenfalls zehntausende Passagiere in Schwierigkeiten gebracht. Erst am Mittwoch hatte mit Seguro Travel ein Reiseveranstalter Insolvenz angemeldet, der von Glasgow aus Pauschalreisen u.a. nach Gran Canaria anbot.

Quelle: Der Mobilitätsmanager

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