MÜCKE: Konjunkturkrise in der Luftfahrt vermeiden

Zu der für morgen im Bundesrat geplanten Änderung der Luftkostenverordnung und der damit verbundenen Erhöhung der Gebühren der Luftfahrtverwaltung erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer u

Zu der für morgen im Bundesrat geplanten Änderung der Luftkostenverordnung und der damit verbundenen Erhöhung der Gebühren der Luftfahrtverwaltung erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und Sprecher für Luftfahrt der FDP-Bundestagsfraktion Jan MÜCKE:

Eine Erhöhung der Gebühren der Luftfahrtverwaltung um bis zu 30 Prozent ist angesichts der aktuellen Wirtschaftssituation absolut unverantwortlich. Auf die Fluggesellschaften kämen dadurch zusätzliche Belastungen von 2,9 Millionen Euro zu. Bei 5 Prozent weniger Passagieren und sogar 22 Prozent weniger Luftfracht innerhalb eines Jahres ist es völlig unrealistisch, dass die Airlines ihre Mehrkosten an die Kunden weitergeben können.

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Die Luftverkehrsunternehmen sind durch diese Entwicklung finanziell äußerst stark beansprucht. Es wäre unvertretbar, die Zukunft vieler Unternehmen durch eine Erhöhung der Gebührenlast zusätzlich zu gefährden.

Unfassbar: Während andere Branchen Finanzhilfen in Milliardenhöhe erhalten, soll die Luftverkehrswirtschaft mit höheren Gebühren bestraft werden. Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt daher den Antrag Niedersachsens im Bundesrat, die Erhöhung der Gebühren um ein Jahr zu verschieben.
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