Kennzeichenerkennung an der Terminalvorfahrt am Düsseldorfer Flughafen

Kennzeichenerkennung an der Terminalvorfahrt am Düsseldorfer Flughafen

Mit der Inbetriebnahme der Zufahrtsregelung durch Schrankenanlagen auf der Abflug- und Ankunftsebene („Kiss & Fly“) vor rund einem Jahr hat sich die Verkehrssituation am Flughafen Düsseldorf entspannt.

Die Autofahrer haben sich schnell auf die neue Situation vor dem Terminal eingestellt. Der Verkehr läuft seitdem sehr viel besser. Nun wurde das System um eine automatische Kennzeichenerkennung erweitert.

Durch die automatische Erfassung der Nummernschilder bei der Ein- und Ausfahrt sollen die Abläufe zeitsparender werden. Wird die freie Zeit im Vorfahrtsbereich nicht überschritten, öffnen sich die Schranken bei der Ausfahrt automatisch, ohne dass der Fahrer sein Ticket in das Lesegerät einführen muss. Die Einführung der Kennzeichenerkennung ist mit Blick auf rechtliche Fragen mit der zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen abgestimmt. So werden beispielsweise die individuellen Kennzeichendaten nach sechs Stunden automatisch aus den Systemen gelöscht.

Auch wenn es sich bei der „Kiss & Fly“-Zone eigentlich nicht um einen Parkbereich handelt, stehen auf der Abflugebene insgesamt 80 Halteflächen zur Verfügung. Braucht man zur Verabschiedung länger als zehn Minuten, fallen hier bis zu einer Dauer von 15 Minuten Gebühren in Höhe von fünf Euro an. Alle zusätzlichen fünf Minuten kosten weitere drei Euro. Die Höchsthaltedauer liegt auf der Abflugebene bei maximal 30 Minuten.
Quelle: Flughafen Düsseldorf
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