„Himmel und Kölle“-Hit räumte bei „Loss mer singe zo Hus“ ab

„Himmel und Kölle“-Hit räumte bei „Loss mer singe zo Hus“ ab

Ein eigenes Musical für Kölle – mit ihrer schwungvollen Liebeserklärung an ihre Heimatstadt haben die Grimme-Preisträger Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob im vergangenen Jahr für eine kleine Sensation gesorgt. Das Musical macht auch in 2021 munter weiter und erobert in diese Session den Karneval im Sturm.

Mit der Corona-Version „Dat ruckelt sich zeräch“, einem der Erfolgsstücke von „Himmel und Kölle“, ist den Musical-Machern ein wahrer Geniestreich gelungen: Der mutmachende Gute-Laune-Ohrwurm, den Vera Bolten alias Moni aus dem Pfarrhaus mit kraftvoller Stimme und in perfektem Kölsch zum Besten gibt, hat es unter die Top Drei der diesjährigen Sessionshits geschafft.

Appell an den Kölner Optimismus

Viele  Jecke  haben den Song bei „Loss mer singe zo Hus“ – der coronakonformen Online-Version der belieben Veranstaltung „Loss mer singe“ – in den Olymp der kölschen Karnevalslieder gewählt. Bereits vor der Premiere des Köln-Musicals im Oktober hat der mitreißende Hit die Runde gemacht. Kein Wunder, schließlich könnte das Stück komponiert vom Andreas Schnermann aktueller kaum sein: „Pandemie ich kann nit mih, kein Trumm, kein Tröt, Maske blöd, driss ejal, dat ruckelt sich zeräch …“

„Wir freuen uns wie verrückt über diesen unglaublichen Erfolg bei ,Loss mer singe zo Hus‘“, sagt Autor Moritz Netenjakob. „Als absolute Neulinge so weit oben in den Karnevalshits mitmischen zu dürfen, noch dazu in unserer Heimatstadt, ist schon etwas ganz Besonderes.“ ergänzt sein Autorenpartner Dietmar Jacobs.

Genau wie im Original, in dem Vera Bolten als lebenserfahrene Pfarrhaushälterin Moni ihrem „Schützling“ den Kopf zurechtrückt, macht der mitreißende Gute-Laune-Song mit Ohrwurm-Garantie auch in diesen schwierigen Zeiten Mut. Schließlich ist er eine Hommage an Artikel Drei des Kölschen Grundgesetzes: Frei nach dem Motto „Et hätt noch immer jotjejange“ appelliert der Text an den unerschütterlichen Optimismus der Domstädter: „Da hilft nur laache und nit kriesche, denn dat ruckelt sich zurecht.“

Auftritt im ARD-Karnevalsprogramm an Rosenmontag

Ende August  ist die schwungvolle, schwarzhumorige Geschichte um den naiven Jungpfarrer Elmar, der aus der Provinz nach Köln versetzt und direkt nach seiner Ankunft in einen nächtlichen Höllenritt durch die sündige Großstadt verwickelt wird, wieder in der Volksbühne am Rudolfplatz zu sehen.

Vorher jedoch konnten alle Jecken den Karnevalshit an Rosenmontag bundesweit im Fernsehen sehen. Im Rahmen der Sendung „Karneval in Köln – Der etwas andere Rosenmontag“ gibt das Musical-Ensemble von „Himmel und Kölle“ den Song „Dat ruckelt sich zeräch“ in der A-cappella-Version zum Besten.

Quelle: PublicCologne

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