Hamburg ist mit 2017 zufrieden

Hamburg ist mit 2017 zufrieden

In Hamburg hat die Eröffnung der Elbphilharmonie zu einer enormen Wahrnehmungssteigerung geführt. Nach Angaben vom Statistikamt Nord sorgten insgesamt 6,8 Mio. Gäste für 13,8 Mio. Übernachtungen, was einem relativen Zuwachs von 3,7 Prozent entspricht. Die Zimmerauslastung in den Hamburger Hotels lag im Jahresdurchschnitt bei 80,3 Prozent. Für das Jahr 2018 wird ein stabiles Wachstum prognostiziert.

Der Städtetourismus ist in all seinen Facetten ein Wachstumsgarant. Der Hamburger Tourismuswirtschaft ist es erneut gelungen, die starke Position in dem dynamischen Wettbewerbsumfeld der Metropolen zu festigen.

Einen wesentlichen Beitrag für die gestiegene Anziehungskraft beschreibt Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH (HHT): “Die Eröffnung der Elbphilharmonie hat die Wahrnehmung auf Hamburg verändert. Die Besucherzahlen und das weltweite Medienecho mit mehr als 60.000 Veröffentlichungen haben unsere Erwartungen deutlich übertroffen.” Das Scheinwerferlicht sei weiterhin auf Hamburg gerichtet und böte die große Chance, die Vorzüge der Stadt nun viel klarer und einprägsamer vermitteln zu können.

Die Perspektive der Hamburger gewinnt an Bedeutung “Die Authentizität eines Reiseziels, zu der wesentlich auch die positive Haltung der Einwohnerinnen und Einwohner gegenüber ihren Gästen gehört, ist zu einer bedeutenden Erfolgskomponente des Tourismus geworden”, sieht Michael Otremba sich verändernde Aufgabestellungen für die Marketinggesellschaften. “Nur wer sich willkommen fühlt, wird zum positiven Botschafter der Stadt und kommt gerne wieder nach Hamburg.”

Die aktuellen Jahreszahlen verdeutlichen, dass sich die Besucherintensität moderat entwickelt: Eine Übernachtungssteigerung von 3,7 Prozent bedeutet täglich 584 Gäste mehr in der Stadt.

Die Dynamik aus den Auslandsmärkten hat sich zu einem spürbaren Wachstumstreiber entwickelt, die Übernachtungen aus dem Ausland konnten um 5,1 Prozent gesteigert werden und liegen mittlerweile bei 3,44 Millionen. Der Anteil der Übernachtungen aus dem Ausland konnte damit auf 24,9 Prozent angehoben werden.

Die Top-10 der wichtigsten Auslandsmärkte verzeichnen auch 2017 zum Teil kraftvolle Übernachtungszuwächse. Die meisten Übernachtungen aus dem Ausland konnte Hamburg aus Dänemark verzeichnen (385.823, trotz eines leichten Rückgangs 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Es folgen die Schweizer mit einem Plus von 7,6 Prozent und 365.890 Übernachtungen. Zu den Top-5-Märkten zählen außerdem: Großbritannien mit einem Zuwachs von 13,2 Prozent auf 341.275, Österreich mit 281.257 und USA mit 236.234 Übernachtungen (+14,3 Prozent).

Die positive Entwicklung bei den Gästezahlen aus Großbritannien ist auf das umfangreiche Angebot von Flugverbindungen zurückzuführen. Das große Konkurrenzumfeld sorgt für günstige Preise auf den Strecken aus London, Manchester und Edinburgh. So hat beispielsweise Ryanair in 2017 seine Streckenangebote enorm ausgebaut. Die Zuwächse aus den USA lassen sich auch auf die Eröffnung der Elbphilharmonie und die hohe mediale Aufmerksamkeit zurückführen, Hamburg wurde in vielen relevanten Medien als eines der TOP-Reiseziele empfohlen. Auch die Auszeichnung als UNESCO Weltkulturerbe bringt insgesamt einen deutlichen Imagegewinn.

Die Zimmerauslastung liegt 2017 in Hamburg im Jahresdurchschnitt bei 80,3 Prozent (+ 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Damit liegt Hamburg unter den deutschen Metropolen auf Position 1 vor Berlin (76,7 Prozent) und München (75,6 Prozent).

Der durchschnittliche Zimmerpreis ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent auf 117,79 Euro gestiegen, der Ertrag pro Zimmer (RevPar) liegt in Hamburg bei 94,63 Euro (+ 7,8 Prozent). (Quelle: STR Global, 2018)

In Hamburg werden in diesem Jahr 14 neue Hotels mit einer Kapazität von rund 2.700 Zimmern eröffnen, darunter das Grand Hotel The Fontenay.

Michael Otremba blickt optimistisch auf das Tourismusjahr 2018: “Wir gehen von einem stabilen Übernachtungswachstum aus und arbeiten auch in diesem Jahr daran, aus glücklichen Gästen neue Hamburg-Botschafter zu machen.”
Quelle: Hamburg Tourismus GmbH

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