Fraport: Hände weg vom Planfeststellungsbeschluss

Fraport: Hände weg vom Planfeststellungsbeschluss

Die Fraport AG hat am Freitag vor "politischen Manövern" gewarnt, den Planfeststellungsbeschluss zum Aus­bau des Frankfurter Flughafens in Frage zu stellen.

Die Fraport AG hat am Freitag vor “politischen Manövern” gewarnt, den Planfeststellungsbeschluss zum Aus­bau des Frankfurter Flughafens in Frage zu stellen. In einer Stellungnahme zu Vorschlägen der Landtagsfraktion “Die Linke”, die Erweiterung des Airports zu verzögern und zu ver­hindern, sagte der Sprecher des Frankfurter Flughafen­betreibers, Dieter Weirich, alle Unterstellungen über unrichtige Angaben im Planfeststellungsbeschluss seien falsch und von der Fraport bereits mehrfach detailliert zurückgewiesen worden. Es gehe ausschließlich darum, im Vorfeld einer unabhängigen Gerichtsentscheidung Stimmung gegen das zentrale Vorhaben zur Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Luftverkehrswirtschaft zu machen. Die Vorhaltungen der “Linken” seien im übrigen in einigen Klagen vor dem Ver­waltungsgerichtshof enthalten und würden von diesem geprüft.

Weirich verwies darauf, dass die Landesregierung ebenso wie die überwältigende Mehrheit des Hessischen Landtages den Flughafenausbau als bedeutende Maßnahme der Zukunfts­sicherung wollten. Die Bundesregierung betrachte die Erweite­rung nach eigenem Bekunden als “nationale Aufgabe”.

Abschließend erklärte der Sprecher, wer Deutschlands größte lokale Arbeitsstätte mit über 70.000 Beschäftigten und damit einen der wichtigsten Investitionsstandorte Europas in Frage stelle, trage dies vor allem auf dem Rücken der Menschen in der Region aus. 300.000 Menschen in der Region Frankfurt-Rhein-Main lebten vom Flughafen. Die wirtschaftliche Prospe­rität und der Arbeitsmarkt seien vom Flughafenausbau in erheblichem Maß abhängig.

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