Bedienzuschlag für Bahntickets ist kontraproduktiv

Anlaesslich der Ankuendigungen der DB AG erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Klaas Huebner: Mit dem Bedienzuschlag setzt die Deutsche Bahn AG (DB AG) ein falsches Signal. Es ist nicht verwerflich, die staerkere Nutzung der Automaten zu foerdern. Es ist aber kontraproduktiv, Bahnkunden fuer die Nutzung von Schaltern zu bestrafen.

Anlaesslich der Ankuendigungen der DB AG erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Klaas Huebner: Mit dem Bedienzuschlag setzt die Deutsche Bahn AG (DB AG) ein falsches Signal. Es ist nicht verwerflich, die staerkere Nutzung der Automaten zu foerdern. Es ist aber kontraproduktiv, Bahnkunden fuer die Nutzung von Schaltern zu bestrafen. Viele Reisende nehmen bereits heute teils erhebliche Wartezeiten fuer die Nutzung der Dienstleistung am Schalter in Kauf.

Fuer Neukunden, fuer technisch wenig bewanderte Bahnreisende, fuer Sehbehinderte oder fuer auslaendische Gaeste ohne ausreichende Sprachkenntnis wirkt der Bedienzuschlag wie eine Strafe. Andere Dienstleister zeigen, dass es auch anders geht. Weder kennen die Banken einen Schalterzuschlag, noch muessen Postkunden einen Filialobulus entrichten. Dennoch sind Geld- und Briefmarkenautomaten sowie Onlinedienstleistungen hier weit verbreitet.

Die DB AG ist deshalb gut beraten, statt Bedienzuschlaegen nach anderen Loesungen zu suchen.

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